Der Begriff A-Blogger spiegelt die hierarchische Struktur der Blogger-Community wieder. Ein A-Blogger, so die von Alt-Bloggern geprägte Bezeichnung, ist ein
Weblog, der mehr als tausend Besucher pro Tag zählt und für seine Leser und andere Blogger Orientierungsfunktion hat.
Im Marketing wird so die klassische Werbung bezeichnet, d.h. Werbung in Print, Radio, Kino, Plakatwand und TV.
Internetbasierte Vetriebslösung, in der Affiliates (Webseitenbetreiber) an Partnerprogrammen von Merchants (Händlern) teilnehmen und deren Werbemittel einbinden, um den Verkauf von Produkten zu steigern. Vergütet wird entweder pauschal oder erfolgsbasiert. Zu den Pionieren des Affiliate Marketings gehört
Amazon – 1996 gestartet, verlinkten 1999 schon mehr als 350.000 Partner weltweit auf Amazon-Produkte.
Agenda Cutting bezeichnet das Ausblenden bzw. Herabspielen von Realitäten in der öffentlichen Agenda durch selektive Presseberichterstattung. S. auch
Agenda Setting und
Agenda Surfing.
Mit Agenda Setting wird im Allgemeinen die Funktion der Massenmedien bezeichnet, mit ihren Themen die öffentliche Agenda, also die öffentlich diskutierten Themen zu bestimmen. Wie wirksam ein Agenda-Setting-Effekt ist, wird durch die "Aufdringlichkeit" des Themas bestimmt. Bei Themen, die nicht mehr im eigenen Erfahrungsbereich liegen, sind die Einflüsse der Medienagenda auf die öffentliche Agenda größer. Kritiker der Theorie bezweifeln die implizierte Allmacht der Medien und verweisen auf soziologische Thematisierungsprozesse etwa durch Gruppenverhalten. S. auch
Agenda Cutting und
Agenda Surfing.
Wenn Medien Meinungsführerthemen aufgreifen, so nennt man dies Agenda Surfing. Durch Beobachtung der Meinungsführermedien kann man Trends vorhersagen und dazu nutzen, seine Geschichten in den Medien zu platzieren. S. auch
Agenda Setting und
Agenda Cutting.
Die AIDA-Formel ist ein vierstufiger Ansatz von Elmo Lewis aus dem Jahre 1898, der bei Werbestrategien und im Marketing eingesetzt wird. Attention (Aufmerksamkeit), Interest (Interesse), Desire (Kaufwunsch) sind die Phasen, die ein Kunde durchlaufen soll, bis es schließlich zur letzten Phase Action (dem Kaufakt) kommt. Die Kommunikationsforschung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass die AIDA-Formel jedoch entscheidende Aspekte wie Produktinvolvement und bisherige Verwendungserfahrung nicht berücksichtigt.
Neben Links, die auf andere Webseiten verweisen, gibt es auch site-interne Links. Die Stelle, an die dieser Link verweist, nennt man Anchor (deutsch = Anker). Solche Anchor findet man besonders häufig in großen, alphabetisch geordneten Verzeichnissen und Glossaren. Die Verlinkungen der einzelnen Begriffe auf dieser OMA-Glossarseite sind ein Beispiel für Anchors.
Ein animierter Banner ist ein Online-Werbeträger, der anders als ein
statischer Banner aus mehreren hintereinander gesetzten Einzelbilder besteht und so eine Bewegung vermittelt. Die Interaktivität eines animierten Banners ist auf die Möglichkeit der Verlinkung beschränkt.
Astroturfing ist eine PR-Aktion, bei welcher der Eindruck erweckt wird, dass es sich bei Meinungsäußerungen um die Inhalte einer bottom-up Graswurzelbewegung handelt. In Wirklichkeit handelt es sich jedoch eher um eine „Kunstrasenbewegung“ („Astroturf“ ist eine englische Kunstrasenmarke). Denn beim Astroturfing werden authentische Meinungsäußerungen vorgetäuscht und top-down durchgesteuert. Der echte Absender bleibt im Hintergrund.
Bild oder Animation, die eine Person wählt, um sich in einem virtuellen Raum (z.B.
einem Forum oder Computerspiel) zu repräsentieren.
Ein BarCamp ist eine selbstorganisierte Ad-hoc-Unkonferenz, die bestimmten Prinzipien folgt. Diese Veranstaltungen finden zu Themen wie Webapplikationen, Open-Source-Technologien und Social Software statt.
BarCamps sind offene Veranstaltungen, bei denen die Teilnehmer selbst aktiv Diskussionsrunden und Vorträge organisieren und über darüber im Internet berichten. Der Ablaufplan wird jeden Tag von den Teilnehmern erstellt.
Behavioral Targeting ist eine Technik, die eine stark individualisierte und zielgruppengenaue Werbung ermöglicht. Dazu werden die
Cookies des Internetnutzers durchsucht, die Inhalte der besuchten Seiten analysiert und ein anonymisiertes Profil erstellt. Dem Internetnutzer werden auf der Webseite dann auf ihn zugeschnittene Werbemittel eingeblendet.
Unter Below the line Maßnahmen fallen im Gegensatz zur klassischen Werbung z. B. Verkaufsförderung, PR, Sponsoring, Direktmarketing, Produkt Placement und Online-Werbung.
Steht für
Beta-Version und bezeichnet eine Software, die sich in der Testphase befindet
und noch nicht in der finalen Version vorliegt.
Brand Content Management ist der Versuch, das Ende des Markenkörpers im wachsenden Online-Universum zu bestimmen. Das Regelwerk für flexible Markenbildung und -bindung hilft allen aktiven Organen der Markenmeinungsgesellschaft bei der intervenistischen, nutzenorientierten Verortung der Marke im Raum. Mögliche Inhalte der Orientierung können sein: Werte, Wissen, Techniken, Stile.
Die Brand Extension, die sog. „Markenerweiterung", ist eine Marketing-Strategie, bei der ein Unternehmen einen bestehenden Markennamen bei der Einführung eines neuen Produkts außerhalb der eigenen Produktkategorie verwendet. Im Gegensatz zur Neumarkenstrategie kann die Markenbekanntheit und das Image des bestehenden Produkts genutzt werden, um neue Produktfelder aufzubauen und die Zielgruppe zu erweitern.
Konzepte, Planungen und Maßnahmen eines Unternehmens zur Aufrechterhaltung
der betrieblichen Kontinuität. Sie zeigen, wie man im Katastrophenfall
seine Geschäfte weiterführen kann.
Im Unterschied zum User Generated Content (UGC) bezeichnet Business Generated Content (BGC) Web-Inhalte bzw. Clips, die von Firmen und nicht von Privatpersonen hergestellt werden. Beispielsweise können Firmen auf businessworld.de selbstproduzierte Videos einstellen und so verbreiten.
BuzzFeed ist ein Online-Dienst, der sogenannte
Buzz-Themen im Internet findet und tagesaktuell publiziert. Dabei greift BuzzFeed auf ein Netzwerk von Bloggern, Redakteuren und Fans zurück. Themenbereiche sind z.B. Wirtschaft, Lifestyle, Politik, Entertainment Technologie, Wissenschaft und Sport.
Ein Buzzword (engl. für Schlagwort) ist ein oft neu geschaffener Trendbegriff, der einen fachspezifischen Sachverhalt beschreibt und Aufmerksamkeit erregen soll. Beispiele für Buzzwords sind "Web 2.0", "Long Tail" und "proaktiv".
Der Vertrieb eines Produktes abseits des üblichen Vertriebswegs wird Bypass Marketing (engl. für Umweg) genannt. Dieser Umweg kann genommen werden, wenn der gängige Vertriebsweg dem Unternehmen verschlossen bleibt und er so auf Alternativen ausweichen muss. Ein bekanntes Beispiel ist das Buch „Chicken Soup for the Soul“, das erst in Bagel-Shops und an Tankstellen vertrieben werden musste, bevor es auch von Buchhandlungen ins Programm genommen wurde
Change History, History Chance oder auch Changing History ist ursprünglich eine Technik aus der Neuro Linguistischen Persönlichkeitsentwicklung (kurz: NLP). Sie wird eingesetzt, um negative und belastende Erinnerungen in ein besseres Licht zu rücken. Auf Webseiten bezeichnet der Begriff den Änderungsverlauf der Inhalte.
Ein Claim ist eine Aussage, die fest mit einer Marke verbunden ist. Die Aussage hebt das Alleinstellungsmerkmal oder den Anspruch der Marke hervor. Er ist oft Bestandteil des Marken-Logos. Bekannte Claims sind zum Beispiel „Douglas macht das Leben schöner“ oder „Henkel – A brand like a friend“.
Der Click zählt die Anzahl der Zugriffe auf einen Werbebanner oder einen Hyperlink. Je mehr Ad-Clicks ein Angebot erhält, umso erfolgreicher ist die Werbekampagne.
Co-Creation bezeichnet einen Kreativitätsprozess, bei dem nicht ein Einzelner, sondern mehrere Personen involviert sind, um so bessere Ergebnisse zu erzielen. Der Begriff geht auf den Unternehmensberater C. K. Prahalad zurück, der in der Co-Creation eine neue Form der Wertschöpfung von Unternehmen sieht. Der Wert eines Produktes wird nicht allein im Unternehmen geschaffen, sondern auch vom Verbraucher. Durch die Einbindung von Kunden in den Schaffungsprozess werden Unternehmen einzigartige Informationen zuteil. Ein Beispiel für Co-Creation ist die Open Source Bewegung im Softwarebereich, bei der User den Quellcode von Programmen weiterentwickeln können.
Das crossmediale Format ist die reichweitenstarke Form der medialen Lebenshilfe.
Commercial Entertainment ist der Wirtschaftszweig der kommerziellen Herstellung und Verbreitung von Produkten zur Unterhaltung, insbesondere Fernsehen, Filme, Musik, Bücher, Computerspiele u. ä.
Eine Community ist eine Internetgemeinschaft, in der sich Individuen
über bestimmte Themenkomplexe austauschen. Dieser Austausch kann z.B. auf
Plattformen wie Foren, Blogs, Wikis und Chats stattfinden.
Offizielles Weblog eines Unternehmens. Es kann sowohl zur
internen als auch zur externen Kommunikation eingesetzt werden.
Ein Corporate Evangelist ist eine Person in einem Unternehmen, das in engem Kontakt mit den Fans einer Marke steht. Er ist das menschliche Gesicht der Marke und dient als Ansprechperson.
Gesamtheit aller Grundsätze und Werte für eine verantwortungsvolle
Unternehmensführung.
Als Corporate Social Responsability (CSR) wird ein unternehmerisches Handeln bezeichnet, welches gesellschaftliche Verantwortung, Nachhaltigkeit und soziales Engagement für wichtig erachtet. CSR-Maßnahmen können sich auf Kunden, Angestellte, Gemeinschaften und auch die Umwelt beziehen.
Beim Cross Marketing gehen zwei oder mehr Unternehmen eine Marketingkooperation miteinander ein. Ziele sind dabei z. B. die Stärkung der Marke, die Ansprache neuer Märkte über den Partner, die Schaffung von Mehrwerten für Kunden und die Senkung von Marketingausgaben. Ein Beispiel für solch eine Kooperation wäre ein Batteriehersteller, der mit einem Unternehmen kooperiert, das batteriebetriebene Produkte verkauft.
Crowdshopping steht für ein neues Käuferverhalten in China, sich in Gruppen zu sammeln, um ein bestimmtes Produkt zu erstehen. Diese Gruppen verabreden sich auf Webseiten wie
TeamBuy,
Taobao oder
Liba, um ihre sogenannten Shopmobbing-Aktionen zu planen. Sie treffen sich dann als Menge am PoS, um Massenrabatte vom Händler einzufordern.
Der Begriff Crowdsourcing setzt sich aus den Wörtern „Outsourcing“ und „Crowd“ zusammen. Gemeint ist der Rückgriff auf die in die Massenmedien „ausgelagerte“ Kompetenz von vielen. Ein sehr bekanntes Beispiel für Crowdsourcing ist die Online-Datensammlung
Wikipedia. Hier ist das gesammelte Wissen von vielen Usern zu unterschiedlichen Themen abrufbar.
Defensive Branding bezeichnet Maßnahmen zum Schutz einer Marke vor Angriffen und Krisen insbesondere im Internet, wo negative Aussagen lange Zeit sichtbar bleiben. Zu den Maßnahmen gehören z. B. das Kaufen von Suchbegriffen in Suchmaschinen oder eine Stellungnahme zu einem Issue auf der unternehmenseigenen Homepage.
Der Begriff und die Institution, die sich dahinter verbirgt, stammen aus den USA. Als „Think Tank" formiert sich eine Gruppe von beispielsweise Politikern, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlern oder Unternehmern, um neue Ideen, Konzepte oder Strategien zu entwickeln. Meist ist das Ziel von diesen Denkfabriken Lobbyarbeit und damit verbunden
Agenda Setting.
Die DPRG ist der deutsche Berufsverband der PR-Fachleute. Ein zentrales Anliegen des Verbandes ist die Förderung und Sicherung von Qualitätsmaßstäben in der Öffentlichkeitsarbeit. Dazu hat die DPRG Grundsätze, Leitlinien und ein PR-Berufsbild entwickelt.
Als Digital Natives wird die Generation der nach 1980 Geborenen bezeichnet, die mit den technischen Errungenschaften der letzten drei Jahrzehnte aufgewachsen sind und bestens mit z. B. Internet, MP3-Playern und Handys umgehen können. Im Gegensatz dazu mussten sich die vor 1980 geborenen Digital Immigrants an die technischen Neuerungen der letzten Jahre oft erst langsam herantasten.
Maßnahmen, die nach einem Unglücksfall eingeleitet werden.
Alternative Bezeichnung für Online-Werbemittel bzw. Online-Banner.
Mischung aus Dokumentation und Unterhaltung. Auch Coachingformat
genannt, bedient der Genre-Mix aus Dokumentation und Soap den Wunsch
bestimmer Zielgruppen, sich und seinesgleichen wiederzuentdecken.
Ein Beispiel für diesen Nutzwertjournalismus ist die Schuldnerberatung.
Die Dynamic Brand Definiton enthält eine Beschreibung der Markengenese, die Herleitung der Copy Strategy und die konkrete Auslegung des Zeichensystems „Marke". Dabei ist zu beachten, dass sie unter allen Umständen beweglich und leistungsstark bleibt.
Ein Electronic Press Kit (EPK) ist die moderne Variante einer klassischen Pressemappe. Das EPK wird entweder online als Download oder als Disc den Medienpartnern zur Verfügung gestellt und enthält je nach Branche oder Produkt relevante Informationen wie Pressetexte, Bildmaterial, Biographien, O-Töne, Filmausschnitte etc.
Im Wettstreit um qualifizierte Fach- und Führungskräfte wird das Employer Branding als Unternehmensstrategie eingesetzt. Der Begriff bezeichnet den gezielten Aufbau einer Arbeitgebermarke, um ein Unternehmen als gefragten Arbeitgeber darzustellen, Topkräfte langfristig zu binden und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens nachhaltig zu steigern.
Kommunikation mit den Medien, wenn alle Fakten vollständig bekannt
sind. Traditionelle Form der Kommunikation.
Das Feedback-Management beinhaltet den Umgang mit Lob und Beschwerden der Kunden. Kunden-Feedback kann einem Unternehmen dabei helfen, seine Leistungen zu verbessern. Das Feedback-Management ist auch ein gutes Instrument zur Kundenbindung.
Der Flashmob, auch Blitzauflauf, bezeichnet eine kurze, scheinbar spontane Versammlung von Menschen auf öffentlichen oder halböffentlichen Plätzen, bei denen sich die Teilnehmer üblicherweise persönlich nicht kennen. Typisch für diese Flashmobs sind ihre überfallsartige Bildung des Mobs aus dem Nichts, das gemeinsame Ausführen einer überraschenden, sinnlosen Tätigkeit und die plötzliche Auflösung nach wenigen Minuten. Flashmobs werden über Websites, Weblogs, Newsgroups, E-Mail-Kettenbriefe oder per Mobiltelefon organisiert.
Das Gender Marketing ist eine geschlechtsspezifische Art des Marketings, bei dem die verschiedenen Bedürfnisse und Interessen von Männern und Frauen als Nutzer und Käufer berücksichtigt werden. Diesen Unterschieden werden Entwicklung, Vertrieb, Preisbildung und Kommunikation von Produkten und Dienstleistungen angepasst.
Durch die Möglichkeit der Standortbestimmung der einzelnen IP-Adressen der Server können Ländergrenzen ermittelt werden. Mithilfe der so genannten Gelegenheit des Geotargeting können somit auch spezielle Webseiten für bestimmte Ländercodes gesperrt werden. Benutzt wird diese Vorgehensweise von Video on Demand-Plattformen, da beispielsweise Filmmaterial von Disney an territoriale Grenzen gebunden sind.
Die Gesellschaft Public Relations Agenturen e.V. (GPRA) ist der Wirtschafts-Verband führender PR-Agenturen Deutschlands. Die GPRA versteht sich als eine Gütegemeinschaft, deren Mitglieder gemeinsame Qualitätsstandards verbinden. Die GPRA entwickelt Services und Programme zur Unterstützung der Leistungsfähigkeit und der Qualität der GPRA-Mitgliedsunternehmen.
Abkürzung für das von Compuserve eingeführte "Graphics Interchange Format". Dieses neben
JPEG häufig verwendete Bildformat bietet eine verlustfreie Bildkomprimierung mit 256 Farben pro Einzelbild. Es ermöglicht die Darstellung einfacher Animationen.
Adwords ist ein Wortspiel, das sich aus den englischen Begriffen „Adverts“ (Werbeanzeigen) und „Words“ (Worte) zusammensetzt. Hierbei handelt es sich um eine Form der Internetwerbung des Suchmaschinenbetreibers
Google Inc . Die Einstellungen dieser Werbung erledigt der Inserent selbst, indem er Stichwörter eingibt, unter denen die Anzeige gefunden werden soll. Nach Eingabe eines solchen Stichworts erscheint die vierzeilige Textannonce rechts neben den Suchergebnissen. So richtet sich die Werbung gezielt an jene Personen, welche sich bereits für ähnliche Produkte interessieren.
Google Juice (engl. für Google Saft) bezeichnet die Fähigkeit einer Webseite, in den Google-Suchergebnissen unter den ersten Plätzen zu rangieren.
Menschen wachsen mit einer Reihe von Meinungen auf, die unbewusst und unreflektiert von Generation zu Generation weitergegeben werden (hand me down = geerbt) . Diese Meinungen nennen sich Hand-me-down beliefs. Sie beziehen sich auf das Selbstbewusstsein, Bildung, Kreativität, Bevölkerungsgruppen usw.
Ein HTML-Banner besteht aus mehreren HTML-Elementen, die in den Quellcode der Werbeträger-Webseite eingebunden sind. Anders als bei einem
statischen oder
animierten Banner kann ein HTML-Banner interaktive Schaltflächen beinhalten.
Unternehmen leben von und mit ihren elektronisch gespeicherten
Informationen. Wer die Systeme nicht schützt, geht ein hohes Risiko
ein.
Unter Infotainment (Mischwort aus "information" und "entertainment") versteht man die unterhaltsame Vermittlung von Bildungsinhalten und Scheinwissen. Geprägt wurde der Begriff von Medienkritiker Neil Postman. Postman vertrat die These, dass Infotainment die Urteilsbildung der Bürger gefährde und die Meinungsbildung in Demokratien bedrohe.
Wird von Unternehmen wie auch von Behörden, Verbänden oder Parteien betrieben, um zukunftsrelevante Themen frühzeitig zu erkennen und sich aktiv damit auseinander zu setzen. Dabei können Ängste oder Forderungen der Öffentlichkeit ebenso eine Rolle spielen wie unternehmensinterne Stimmungen. Das Issue Management gleicht einem Frühwarnsystem und wird als Instrument der Krisenkommunikation eingesetzt.
Nach dem Standardisierungs-Gremium "Joint Photographic Experts Group" benanntes, gängiges Grafikformat für die Verwendung im Internet. Es ermöglicht die Darstellung von Fotos bei einer geringen Datengröße.
Die Konvergenz von Medien beschreibt das Zusammenwachsen einst getrennter Einzelmedien auf inhaltlicher und technischer Ebene. Inhalte werden heutzutage oft crossmedial über verschiedene Kanäle verbreitet, z.B. im Internet, im TV, als Game usw. Technisch gesehen bedeutet Konvergenz das Verschmelzen von Übertragungswegen und Einzelmedien durch die Digitalisierung in Multimedia-Endgeräten wie z.B. Mobilfunkgeräten, mit denen man surfen, telefonieren, Musik hören und fotografieren kann.
In PR und Werbung stellt die Konzeption die Basis einer Kampagne dar. Sie ist eine schöpferische Leistung, welche die zu erreichenden Ziele festlegt und dahin führende Strategien und zeitlich begrenzte Maßnahmen zusammenstellt und plant. Am Anfang steht meist eine Analyse des Ist-Zustands und eine Chancen-Risiken-Abwägung.
Krisen-PR bezeichnet Öffentlichkeitsarbeit, die darauf abzielt, einerseits Krisen zu vermeiden und andererseits bestehende Krisen kommunikativ optimal zu bewältigen. Dazu sollten im Vorfeld potentielle Krisen definiert, analysiert und in Krisenhandbüchern verarbeitet werden, um im Krisenfall schnell auf Kommunikationsinhalte, Infrastrukturen und Checklisten zurückgreifen zu können.
Lead User sind im Gegensatz zur breiten Konsumentenmasse Personen oder Unternehmen, die bereits sehr früh Produkte kaufen und benutzen. Diese Pionier-Anwender können bei der Produktentwicklung und Marktbeobachtung wertvolle Auskünfte geben. Sie sind nicht mit dem breiteren Nutzersegment der Early Adopters gleichzusetzen.
Das Linkbaiting beinhaltet alle Maßnahmen, um Internetnutzer dazu animieren, einen bestimmte Link auf die eigene Internetseite zu setzen. Durch die erzielten Backlinks wird so die Popularität der verlinkten Domain gesteigert.
LOHAS, kurz für „Lifestyle of Health and Sustainability", meint eine Fokussierung des Lebens auf Gesundes und Nachhaltiges. Und dies vor allem in Bezug auf den Konsum. Kategorisiert werden damit Menschen, die vorzugsweise in Bio-Supermärkten einkaufen, denen Umweltschutz wichtig ist und die ihren Urlaub eher mit Wandern in den Bergen als am Strand völlig überlaufener Tourismusgebiete verbringen. Eine LOHAS-Community trifft sich auf utopia.de. Die Webseite ist ein Portal mit den Themen strategischer Konsum und nachhaltiger Lebensstil.
Der „Long Tail" bezeichnet eine Theorie von "Wired"-Chefredakteur Chris
Anderson, derzufolge Nischenprodukte im Internet besonders gut Gewinne erwirtschaften
können.
Bei Mashups (engl. für Vermischung) werden externe, dynamische Inhalte über API-Programmierschnittstellen in eine Webseite eingebunden und angezeigt. Beispiele für Mashups sind in Webseiten eingebettete YouTube Videos oder integrierte Google Maps.
Der Medienverteiler ist die Basis aller Pressearbeit. Hier werden die zur Zielgruppe gehörenden Medien mit den konkreten Kontaktdaten vermerkt, um sie später mit Presseinformationen versorgen zu können.
Eine Microsite ist eine von der eigentlichen Webseite abgetrennte Internetpräsenz mit eigener URL. Sie wird meist im Rahmen von werblichen Aktionen (z.B. als Aktionswebseite) eingerichtet und widmet sich einem bestimmten Thema.
Soziales Projekt mit dem Ziel, Handy-Technologie zu verwenden, um die Lebensbedingungen in Entwicklungsländern zu verbessern. Es liefert per SMS Informationen zu Gesundheits-, Gemeinschaftsthemen und offenen Arbeitsstellen. Bislang ist
„Mobile for Good“ in Kenia eingeführt worden, wo es wöchentlich mehr als hundert Menschen hilft, einen Job zu finden. Die Umsetzung in anderen Ländern ist in Planung.
Steht
für mobiles Bloggen. Ein
Blog wird zum Moblog, sobald der Blogger seine
Beiträge unterwegs schreibt.
Nutzwert-, Service- oder Verbraucherjournalismus ist der lesernahe Typ der
Berichterstattung. Er ist dem leserfernen, analytischen, hintergründigen
Journalismus der 90er Jahre überlegen, da er den Empfänger einer
Botschaft über den konkreten Nutzen direkt einbindet.
Unter Online Campaigning verstehen wir ein umfassendes Online Kommunikationskonzept, welches internet-initiierte Instrumente, Maßnahmen und Aktionen mit Austrahlung in die Offline Kommunikation vereint – und in der Umsetzung einer flexiblen Dramaturgie folgt.
Die Online Marketing Düsseldorf (OMD) ist Europas führende, jährlich stattfindende Fachmesse für digitales Marketing. Neben Online Marketing sind auch Suchmaschinen-, E-Mail- und Mobile-, Affiliate- und Performance-Marketing Thema.
Die Erwähnung im Internet - in den Online-Präsenzen von Offline-Medien sowie in eigenständigen Online-Medien - ist für Unternehmen von enormer Bedeutung. Die hohe Erreichbarkeit bei immer weiter steigenden Nutzerzahlen sowie die Schnelligkeit des Mediums stellen eindeutige Mehrwerte der Online-PR dar. In aller Regel erfolgt die Berücksichtigung einer Pressemitteilung innerhalb weniger Stunden bis Tagen. Daher ist die Wirkung der Online-PR in kürzester Zeit feststellbar.
Der Online-Tausend-Kontakt-Preis ist das Gegenstück für den
TKP in klassischen Medien für den Online-Bereich. Er besagt, wie viel Geld für 1000 Einblendungen (= 1000 Page Impressions) der Werbung aufgebracht werden muss.
Der PageRank-Algorithmus wurde von Larry Page und Sergey Brin an der Stanford University entwickelt. Anhand des Algorithmus kann eine Menge verlinkter Dokumente, z. B. das World Wide Web, anhand seiner Struktur bewertet und gewichtet werden. Aufgrund der Verlinkungsstruktur wird dem Dokument der PageRank zugeordnet. Je mehr Links auf eine Seite verweisen, umso höher ist in der Folge der PageRank.
Von iPod
und Broadcasting. Beschreibt einen über das Internet verbreiteten Audio- oder
Videobeitrag.
Pressemitteilungen (PM) informieren Journalisten über Aussagen, Ereignisse, Produkte und Veranstaltungen.
Erstes, wichtiges Kriterium einer Pressemitteilung ist ihre deutliche Abgrenzung gegenüber Werbung. Ziel der PM ist es, bei den Journalisten auf ausreichendes Interesse zu stoßen, um im Medium erwähnt zu werden. Reine Werbung findet bei dieser Zielgruppe erfahrungsgemäß keine (positive) Resonanz. Die zu kommunizierenden Inhalte müssen also entsprechend neutral formuliert werden.
Kommunikation mit den Medien, wenn noch nicht alle Fakten vollständig
bekannt sind. Man meldet sich schnell und veröffentlicht alles, was man
im Moment weiß. Und man sagt ebenso klar, was man noch nicht weiß. Schnelle Form der Kommunikation.
Qualitätsmanagement (QM) ist die Konzeption und Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung von Arbeitsabläufen. Ziele von QM sind es, die Effizienz der Arbeit zu erhöhen und die Qualität von Dienstleistungen zu erhalten und weiterzuentwickeln.
QuickTime ist ein Standard zur Darstellung von multimedialen Inhalten. Es wurde ursprünglich von Apple für Macintosh entwickelt, funktioniert aber auch auf Windows-Anwendungen.
Die Reichweite bezeichnet die Anzahl oder den Anteil der Zielpersonen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt durch einen Werbeträger erreicht werden. Sie hängt bei Printmedien von der Auflage, bei Funk und Fernsehen von der Einschaltquote, im Internet von der Abrufquote von Webseiten ab. Die Bruttoreichweite erfasst die Summe der Kontakte mit dem Werbeträger, die Nettoreichweite zählt nur die erreichten Personen ohne Mehrfachkontakte einzubeziehen.
Ein Relaunch (engl. für Neustart) ist eine grundlegende Überarbeitung von Inhalt, Programmierung und Design einer bestehenden Internetseite.
Reputation Management im Internet bezeichnet das Beobachten und Beeinflussen der digitalen Identität einer Person, eines Produktes oder eines Unternehmens. Es beinhaltet das Beobachten von Äußerungen und Bewertungen im Internet ebenso wie das aktive Erzeugen positiver Aussagen z.B. in Foren oder Social Networking Communities. Durch
Suchmaschinenoptimierung können die Ergebnislisten bei Suchanfragen beeinflusst werden. Damit lässt sich auch die digitale Identität verändern.
Scraping bedeutet das Übernehmen von Daten aus anderen Plattformen mittels entsprechend programmierter Bots (Computerprogramme). Auf diesem Auslesen von Email-Adresslisten und Vergleichen mit bestehenden Nutzerdaten basiert unter anderem der Erfolg von Social Networking Sites.
Vereinbarung zwischen Dienstleister und Auftraggeber, in der wiederkehrende
Leistungseigenschaften genau beschrieben werden. Festgehalten werden können:
Reaktionszeit, Umfang und Schnelligkeit der Bearbeitung etc.
Shortlist, auch Auswahlliste, bezeichnet eine Auswahl, die aus einer längeren Liste (Longlist) zusammengestellt wurde und beinhaltet beispielsweise Kandidaten für einen Arbeitsplatz, eine Auszeichnung, eine Aufgabe oder ähnliches.
Social Ads bedeutet übersetzt "umfeldorientierte Werbebotschaften". Diese Art von Advertisement wird zielgruppenspezifisch beispielsweise auf Social Networking Plattformen wie etwa
xing.de eingesetzt
Social Bookmarking bezeichnet das Zusammenstellen von interessanten Linksammlungen, die mit Hilfe von Bookmarking-Diensten abgespeichert und mit anderen Usern geteilt werden. Bekannte Dienste sind
del.icio.us,
yigg,
digg und
mister wong.
Zwischenmenschliche Beeinflussung, etwa durch Ausnutzen von Autoritätshörigkeit,
um geheime Informationen oder unbezahlte Dienstleistungen zu erlangen.
Der „Social Graph" veranschaulicht, welche Personen miteinander in Beziehung stehen. Die Verbindungen basieren z. B. auf geteilten Werten, Visionen, Ideen, Freundschaften, Verwandtschaftsbeziehungen etc. Soziale Graphen, die auch als soziale Netzwerke bezeichnet werden, sind im Hinblick auf Social Network Sites interessant, in denen diese Beziehungen gesammelt werden und kartographiert werden sollen. Eine Möglichkeit, sich anzuschauen, welche User in
Facebook miteinander verknüpft sind, bietet der
TouchGraph Facebook Browser.
Das Social Media News Release (SMR) ist die nächste Generation der
Pressemitteilung, die mit der Popularität des Web 2.0 aufkam. Während klassische Pressemitteilungen insbesondere Journalisten erreichen sollen, richten sich SMR auch an
Blogger. Dem Empfänger wird nicht nur ein fertiger Text vorgesetzt, er kann sich aus mehreren mitgelieferten Bausteinen Elemente zusammenstellen. Neben den Schlüsselfakten der Pressemitteilung werden Links zu weiterem Hintergrundmaterial, Zitate und auch RSS-Feeds angeboten. Außerdem sind die SMR mit
Tags versehen, damit sie bei
Social Bookmarking-Diensten leichter wiederzufinden sind.
Social Media Optimization (SMO) ist eine Methode der Webseitenoptimierung, welche die Vorteile von Social Webservices (bestmöglich) nutzt. Ziel ist, es dem Besucher der Website so leicht wie möglich zu machen, die gefunden Informationen mit anderen Usern zu teilen. Möglichkeiten hierfür sind die Integration eines RSS-Feeds, das Einbinden von flickr-Galerien und Youtube-Videos oder das Aufnehmen von Schaltflächen für Social Bookmarking. Anders als bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) wird die Seite nicht für Suchmaschinen optimiert, sondern im Hinblick auf Linkverweise und auf das Platzieren von Marketingbotschaften in Social Web.
Als klassische Marketingmaßnahme wird Sponsoring für die Förderung von Personen, Organisationen oder Veranstaltungen eingesetzt. In den meisten Fällen erfolgt das Sponsoring in Form einer monetären Unterstützung mit dem Ziel, als Gegenleistung einen positiven Imagetransfer zu erhalten bzw. die eigenen Marketingziele damit zu unterstützen.
Statische Banner stammen aus der Zeit der ersten Generation von Werbebannern und bestehen aus einer fixen Grafik. Ihre einzige Aktionsmöglichkeit ist die Verlinkung auf eine Homepage.
Der Terminus Stepping Stone beschreibt eine Methode, mit der man kreative Ideen entwickeln kann. Hierbei wird eine Idee, die nicht den Zielkriterien genügt, auf ihre Ansatzpunkte für anwendbare Folgeideen geprüft. Leitfrage ist „Wohin kann uns diese Idee führen?". Motto der Technik des Psychologen
Edward de Bono ist „one idea leads to another", ganz gleich, ob die erste Idee nicht umsetzbar, unlogisch oder empörend ist.
Storytelling ist eine Erzählart, bei der Fakten in Geschichten eingebaut wird. Diese Methode verfolgt die Absicht, Wissen anschaulich und eingängig zu vermitteln und/oder vorbestimmte Reaktionen auszulösen.
Strategizing ist die kontinuierliche Marketing-Mix Anpassung für das Erreichen der angestrebten Ziele. Ein prinzipiell unendlicher Prozess, der es ermöglicht, veränderte Situationen marktgerecht zu bedienen - wobei die integrative Kraft der Marke voll erhalten bleibt.
Methodik, durch die Webseiten bei bestimmten Begriffen bessere Positionen im Suchmaschinenranking erhalten. Ziel ist die bestmögliche Sichtbarkeit in den Trefferlisten. Berücksichtigt wird bei der Optimierung die Vorgehensweise, mit der Webcrawler Webseiten suchen, lesen und verarbeiten.
Sustainability Communications ist Kommunikation über und für eine nachhaltige Entwicklung bei Organisationen und Unternehmen in ökonomischer, sozialer und ökologischer Hinsicht. Sie dient der Imageverbesserung und der Wertsteigerung eines Unternehmens. Zu nachhaltigen Maßnahmen gehören z. B. Umweltschutzmaßnahmen, Verbesserungen beim Arbeitsschutz oder auch Sozialleistungen.
Unter Syndication (auch Content Syndication) wird die Freigabe von Webinhalten für die Verwendung auf mehreren Onlineseiten verstanden. Dadurch verschaffen sich beide Seiten Vorteile – der Onlineauftritt, der den Inhalt zur Verfügung stellt ebenso wie die Internetseite, die den Inhalt weiter verbreitet. Durch die Veröffentlichung auf anderen Seiten kann die Herstellerseite ihre Reichweite erhöhen und > Traffic generieren. Ein Mittel für Syndication ist ein Web Feed, der häufig aktualisierte und dynamische Inhalte transportiert.
Mit „Wortwolken" können populäre Stichwörter visuell dargestellt werden. Dabei erscheinen häufig benutzte oder gesuchte Wörter in einem alphabetisch sortierten Wortfeld größer als weniger beliebte Wörter. Tagclouds finden sich auf vielen Community-Webseiten wie beispielsweise myvideo.de oder flickr.com, werden jedoch auch immer häufiger in Blogs eingesetzt.
Beim Tagging (engl.: identifizieren) werden online gestellte Inhalte mit Schlagworten versehen. Diese sogenannten Tags beschreiben den Webinhalt, um ihn für Suchmaschinen leichter auffindbar zu machen. Ein gutes Beispiel für Tagging ist die Online-Fotodatenbank
flickr.com. Dort können die Anwender Bilder mit Schlagworten versehen, je mehr Nutzer sich daran beteiligen, desto genauer werden die Bilder beschrieben.
Ein Thread
(engl. für Faden) in einem Internetforum ist eine Folge von
Diskussionsbeiträgen zu einem Thema. Die einzelnen Beiträge folgen
chronologisch aufeinander.
Über den Tausend-Kontakt-Preis (TKP) wird angegeben, wie viel Geld für Werbung aufgebracht werden muss, um 1000 Personen in einer Zielgruppe zu erreichen. Der TKP ist eine Kennzahl der Mediaplanung und ermöglicht einen Vergleich der Werbemittel und ihrer Kosten. Für Einbuchungen auf Websites wird der
Online-TKP angegeben.
Die Top of Mind Awareness bezeichnet die führende Stellung einer Marke im Bewusstsein des Konsumenten. Ein Beispiel: Welches Waschmittel fällt jemanden als erstes ein? Die Marke, die genannt wird, ist „top of mind“, steht also im Bewusstsein an erster Stelle.
Ein Internet-Troll, oder einfach Troll genannt, ist ein User, der kontroverse und meist irrelevante oder themenfremde Nachrichten in einer Online
Community postet. Dadurch bringt er andere User dazu, emotional zu antworten, und unterbricht die eigentliche Diskussion über das jeweilige Thema.
Twittern (engl. für Schnattern) beschreibt die Nutzung des sozialen Netzwerks
Twitter. Twitter ist eine Plattform, die mehrere Web 2.0 Anwendungen vereinigt und durch sehr kurze Mitteilungen geprägt ist.
Blogs, Instant Messenger und soziales Netzwerk werden komprimiert dargestellt und kombiniert. Nachrichtenenthalten stets höchstens140 Zeichen.Twitter unterscheidet sich von ähnlichen Seiten wie
Pownce und
Tumble Blogs durch sein SMS-Feature, mit dem User die Community informieren können. Die Kommunikation kann sowohl in einer geschlossenen Gruppe als auch öffentlich erfolgen.
Das englische Wort „usability“ steht für die Benutzerfreundlichkeit oder Gebrauchstauglichkeit von Webseiten. Benutzerfreundlichkeit bedeutet beispielsweise kurze Ladezeiten, klarer Aufbau, einfache Bedienbarkeit, gute Lesbarkeit und angenehme Farb- und Kontrastgebung. Der Grad der Usability ist relevant für die Akzeptanz und den Erfolg von Webseiten. Barrierefreie Webseiten berücksichtigen viele dieser Punkte.
Um die Meinungsbildung im Internet positiv zu beeinflussen und zu steuern, wird bei User Generated Advertising der Verbraucher selbst in die Onlinekommunikation eingebunden. Der User übermittelt glaubwürdige Werbebotschaften, indem er beispielsweise Bilder oder Videos zu Unternehmen, Produkten und Dienstleistungen im Internet bewertet und kommentiert oder sogar selbstständig Werbespots erstellt.
Webinhalte, also Texte, Bilder, Videos oder Audiodateien, die von Usern produziert wurden und anderen Usern zur Verfügung gestellt werden. Web 2.0-Applikationen wie z.B. Blogs, Podcasts, Wikis, MySpace und YouTube sind typische Plattformen für UGC.
Ein Videoblog (kurz Vlog) ist ein Weblog, in das hauptsächlich Videobeiträge eingestellt
werden.
Eine Werbebotschaft soll wie ein Virus "um sich greifen" - ähnlich wie "Mund-zu-Mund-Propaganda", aber äußerst schnell und schneeballartig.
Viral-Marketing / Virales Marketing bezeichnet Marketingmaßnahmen die speziell im Internet (über Internetdienste) greifen, und hier nach der Initiierung zum Selbstläufer werden, also in der Weiterverbreitung keine Kosten verursachen.
Man bietet beim viralen Marketing also einen kostenlosen Nutzen, der dann quasi als Tipp von den Nutzern an andere weiterverbreitet wird. "Ganz nebenbei" wird so die Werbebotschaft befördert und verbreitet.
Bekanntestes Beispiel für Viral Marketing ist Phenomedias Werbespiel "Moorhuhn". Der Erfolg war allerdings wohl auch für die Firma Johnnie Walker überraschend.
Andere derartige "Viren" sind häufig e-mails mit PowerPoint-Präsentationen, e-Cards, Preisausschreiben, Bilder, Tonclips, Filmclips etc.
Geben die Anzahl der Userbesuche auf einer Internetseite an. Sie unterscheiden sich von Unique Visits.
Das Web 3.0 oder auch semantische Web wird als Weiterentwicklung des bestehenden Internet verstanden. Der Internet-Katalog wird technisch-strukturell um eine Bedeutungsebene, nämlich semantische Information, erweitert, um Inhalte, Kontexte und Bewertungen recherchierbar zu machen. So können z. B. bessere Ergebnisse bei Suchanfragen erzielt werden, ohne lange durch Trefferlisten blättern zu müssen.
Die systematische Suche im Internet nach Nennungen von Unternehmen, Marken, Produkten oder Personen. Die Daten werden gesammelt und anschließend qualitativ und quantitativ ausgewertet. Ziel des Web-Monitoring ist es, die Internet-Präsenz von Unternehmen, Marken, Produkten oder Personen beurteilen zu können, um ggf. Verbesserungsmaßnahmen (z. Bsp. Pressearbeit, Werbung) zu planen. Das Web 2.0 eröffnet zusätzliche Möglichkeiten: Durch Beobachtung von Foren, Blogs und Meinungsportalen kann man gezielt Einblicke in Konsumenten-Meinungen gewinnen.
Webcrawler,
auch Spider oder Bot genannt, sind Programme, die das das Internet durchsuchen und
die gefundenen Informationen analysieren. Sie werden beispielsweise von Suchmaschinen
genutzt, aber auch zum Sammeln von Mail-Adressen.
Tagebuch,
das am Computer geschrieben und im Internet publiziert wird. Es enthält meist
News (Posts) und wird regelmäßig in chronologischer Folge aktualisiert. User
können die Posts kommentieren.
Es gibt
verschiedene Formen von Weblogs, unter anderem das
Videoblog, das
Corporate Blog und das
Moblog.
Ein
Widget (engl. für Dingsbums) ist ein grafisches Desktop-Tool, das einfache Funktionen
oder Anzeigen übernimmt.
Abgeleitet vom hawaianischen Wort für schnell. Ein Wiki ist eine Social Software, mit der Online-Datensammlungen gestaltet werden. Die User können Einträge selbst schreiben und verändern. Das bekannteste Wiki ist
Wikipedia.
Der Ausdruck Word of Mouth (engl. für mündlich) bezieht sich auf eine Information, die verbal von einer Person an eine andere weitergegeben wird und oft einen Empfehlungscharakter hat. Neben der Verbalkommunikation sind auch Telefonate, SMS und Internetdialoge (z. B. in Blogs, Foren, per ICQ oder Mail) Teil des Word of Mouth. Das Word of Mouth Marketing (WOMM, auch Buzz Marketing oder Viral Advertising) macht sich die Kanäle informeller Eins-zu-Eins-Kommunikation zunutze, um Produkte oder Angebote positiv ins Gespräch zu bringen. Dem Word of Mouth wird eine hohe Glaubwürdigkeit zugeschrieben, die herkömmliche Werbeformen nicht besitzen.
WordPress ist eine frei zugängliche Software, die vor allem bei der Erstellung von Weblogs eingesetzt wird. Das Weblog-Publishing-System basiert auf der Skriptsprache PHP und benötigt eine MySQL-Datenbank.
Xing (ehemals OpenBC) ist eine Social-Network-Plattform, die der Pflege
und dem Ausbau von beruflichen Kontakten anhand vernetzbarer Profile dient.
Deutschsprachige Social News Community, in der User Nachrichten bewerten und verbreiten können. Was interessant ist und auf der Startseite erscheint, entscheiden die Benutzer.
Yigg kombiniert hierfür Social Bookmarking, Blogs, RSS-Feeds, Nachrichteneinträge mit Tags und Videos.
YouTube ist eine Internetplattform, auf der die Benutzer kostenfrei Video-Clips hochladen und sie so mit anderen Nutzern teilen können. User können die zur Verfügung gestellten Videos bewerten und kommentieren. Die Datengröße der Clips darf 100 MB oder 10 Minuten nicht überschreiten. YouTube ist sehr populär, täglich werden ca. 100 Millionen Clips angesehen.
Menge an Marktteilnehmern, an die sich ein Angebot oder eine Maßnahme im Marketing richtet. Klassisch erhebt man zur Unterscheidung soziodemografische Merkmale, aufwändiger ist die Sammlung von psychografischen Merkmalen. Mit der Untersuchung von Zielgruppen beschäftigt sich die Marktforschung.
Soziodemografische Merkmale: z.B. Alter, Familienstand, verfügbares Haushaltseinkommen
Psychografische Merkmale: z.B. Einstellungen und Werte mit den daraus resultierenden Eigenschaften wie Konsumverhalten, Vorlieben, Statusbewusstsein, Offenheit, ästhetisches Empfinden